Zwischen Shitstorm und echten Argumenten – Wie wird in sozialen Netzwerken argumentiert?

Für die meisten Menschen sind soziale Netzwerke heutzutage nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Gerade in den letzten 10 bis 15 Jahren konnten sich die Netzwerke, dank des immensen technischen Fortschritts, immer mehr Nutzer generieren. Auch solche, die noch vor einigen Jahren nicht viel mit dem Internet anfangen konnten. Sicherlich haben kleinere und leistungsfähige Geräte wie Tablets oder Smartphones einen großen Teil dazu beigetragen. Doch auch wenn Plattformen wie Facebook oder Twitter seit Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung ihren Platz gefunden haben, gibt es auch einige, die sich nicht längerfristig auf dem Markt halten konnten. Einige können sich vielleicht noch an Portale wie Schüler/StudiVZ, MySpace oder Wer-kennt-wen erinnern, deren Datenbanken längst nicht mehr existieren. Gerne reden wir hierbei von sozialen Netzwerken oder verwenden englischsprachige Begriffe wie „social media“. Doch wie genau könnte man ermitteln, welche Plattform dazu gehört und welche nicht? Was ist mit Foren oder mit Youtube? Sind dies ebenso soziale Netzwerke?

Was sind soziale Netzwerke?

Für erste Hinweise zur Definition, nahmen wir das Internet zu Hilfe. So schreibt zum Beispiel gründerszene.de: „Social Networks sind soziale Netzwerke im Internet, in denen Freunde, Bekannte oder Fremde mit gleichen Interessen aufeinander treffen und sich digital vernetzen“. Eine Begriffserklärung, die sicherlich auch von jedem alltäglichen Benutzer so ähnlich definiert werden könnte. Aus unserer Sicht ist lediglich der Punkt des „gleichen“ Interesses nicht ganz richtig. Es braucht sicherlich einen gemeinsamen Gegenstand der als Ausgangspunkt dient, wobei man auch hier in einer Art Gesprächsverlauf vom ursprünglichen Gegenstand sich wegbewegen kann. Eine leicht veraltete Definition, aufgrund der älteren Beispiele, ließ sich im Wirtschaftslexikon Gabler auffinden: „Im Zuge des Web 2.0 entstandene, virtuelle Gemeinschaft, über die soziale Beziehungen via Internet gepflegt werden können. Soziale Netzwerke können themenorientiert sein, wie sog. Business Netzwerke, oder rein sozialer Kommunikation dienen wie z.B. Schüler- und Studierendennetzwerke“.
Unter diesen Gesichtspunkten könnte man Youtube im erweiterten Sinne auch als ein soziales Netzwerk auffassen, auch wenn die Kommunikation nur indirekt ein Hauptmerkmal dieses Portals ist. Mal abgesehen von den ganzen Youtuber-Channels, die meist konkretes Feedback einfordern, ist Youtube ursprünglich ein Videoportal gewesen. Foren, sind trotz des oftmals eher eingeschränkten Themengebiets ebenso soziale Netzwerke, historisch gesehen sind sie auch um einiges älter als neuere Plattformen wie Facebook oder Twitter.
Ein Blick in die Literatur der Sprachwissenschaft offenbarte, dass die Internet-Lexika sehr nah an wissenschaftlichen Erkenntnissen sind. Marx und Weidacher definieren „social media“ wie folgt: „Das Social Web ist ein Teilbereich des Web 2.0. Dieser Begriff umfasst die Bereiche des Webs, bei denen es um die Unterstützung sozialer Interaktionen und den Aufbau und die Festigung sozialer Gemeinschaften über das Internet geht“ (Marx/Weidacher 2014: S. 70). Zudem nennen Sie die Selbstorganisation als einen wichtigen Teil des Social Webs, der zu einer Art Demokratisierung führt (ebd.). Zur weiteren Literatur ist zudem das Buch „Social Web“ von Ebersbach/Glaser/Heigl zu empfehlen.

Untersuchungsgegenstände und Fragestellung

Unabhängig von der Schwierigkeit der Definition, haben wir uns dazu entschlossen, dass wir uns vor allem auf Facebook als Plattform beschränken. Die entsprechenden Analysen werden mit Hilfe von Beispielen rund um das Thema Fernsehen veranschaulicht.
Wie schon in der Überschrift dieses Beitrages zu erkennen, wollen wir untersuchen wie in sozialen Netzwerken argumentiert wird. Um zu verdeutlichen was Argumente sind oder wie sie aussehen können, stellen wir diesen Aussagen mit reiner Meinungsäußerung ohne Begründungen entgegen. Dabei wird versucht dem Internet-Phänomen des „Shitstorms“ auf den Grund zu gehen. Gezeigt werden soll dabei aber ebenso, dass es in der Praxis durchaus eine gewisse Schwierigkeit gibt, Argumente zu identifizieren und dabei wissenschaftliche Modelle nicht immer 1:1 übertragbar sind.

Zur Definition von Shitstorm

Die Schwierigkeit ein Internetphänomen zu definieren liegt darin, dass das Phänomen in einem Medium stattfindet, welches sich im stetigen Wachstum befindet und sich daher durchgehend weiterentwickelt. Das Internetphänomen Shitstorm, erfährt ähnlich wie das Medium selber, eine kontinuierliche Veränderung die sukzessiv, vor sich geht.

Eine zunehmende Wahrnehmung erlangte der Begriff im Jahr 2010, als der Onlineexperte Sascha Lobo diesen auf der Internetkonferenz „re:publica2010“ verwendete. Er betonte, dass bei einem Shitstorm „in kurzem Zeitraum eine subjektive große Anzahl von kritischen Äußerungen getätigt wird, von denen sich zumindest ein Teil vom ursprünglichen Thema ablöst und stattdessen aggressiv, beleidigend, bedrohend oder anders attackierend geführt wird.“

Im Jahr 2011 wurde das Wort Shitstorm zum Anglizismus des Jahres gewählt. Für das vor allem im Internet gebräuchliche Wort gebe es keine passende deutsche Übersetzung, begründete die Jury ihre Entscheidung.
Das Wort bezeichnet eine unvorhergesehene, anhaltende, über soziale Netzwerke und Blogs transportierte Welle der Entrüstung über das Verhalten öffentlicher Personen oder Institutionen, die sich schnell verselbstständigt und vom sachlichen Kern entfernt und häufig auch in die traditionellen Medien hinüber schwappt. „Shitstorm“ füllt eine Lücke im deutschen Wortschatz, die sich durch Veränderungen in der öffentlichen Diskussionskultur aufgetan hat.
Der Duden wiederum definiert einen Shitstorm als „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“. Der Begriff Shitstorm bezieht sich vor allem auf „Blogbeiträge oder -kommentare, Twitternachrichten oder Facebook-Meldungen“.

Alle hier aufgelisteten Definitionen haben gemeinsam, dass sie Shitstorm als eine Welle, Sturm oder große Anzahl von Äußerungen beschreiben. Die Quantität der Äußerungen wird also durch das Rechtsglied, storm (dt.: Sturm), in der Komposition Shitstorm metaphorisiert. Man könnte nun so weit gehen und sagen, wenn Storm die Quantität beschreibt, dann ist shit (dt.: Scheiße), die qualitative Beschreibung des Phänomens.

Die Qualität der Äußerungen oder Kommentare im Internet, ist jedoch genau das, worauf es bei der Analyse ankommt. Zwar kann ich ähnlich wie das Social-Media-Monitoring-Unternehmen Business Intelligence Group im Juni 2012 ein Analysemodell benutzen, um die Schwere eines Shitstorms festzstellen, indem ich die Beitragsanzahl in Relation zur normalen Beinratsanzahl messe. Jedoch hat man damit noch nichts über die Qualität der Beiträge ausgesagt. Ob es sich wirklich um „shit“ handelt müsste durch eine andere Analysemethode festgestellt werden. Gleichzeitig kann man sich fragen ob ein Sturm nicht eben genau das ist, ein Durcheinander von kritischen Diskussionen, Störungen, negativen Kommentaren und Beleidigungen, die wild im Netz umher wehen und in denen keine klare Struktur erkennbar ist. Wäre das der Fall, dann wäre die Definition von Shitstorm hauptsächlich an der Quantität der Beiträge festzumachen.

Abschließend kann man zur Definition von Shitstorm sagen, dass es sich zu einem Modewort entwickelt hat, das umgangssprachlich für nahezu jede Häufung kritischer Meinungen und Inhalte im Netz steht. Zusätzlich erfährt der Begriff in Deutschland eine zunehmende Bedeutungserweiterung, da generell zwischen einem Shitstorm und Krisen, Konflikten, Störungen, kritischen Diskussionen […] nicht mehr klar getrennt wird.
Man muss an dieser Stelle aber auch darauf hinweisen, dass man trotz der kritischen Beiträge innerhalb eines Shitstorm auch Kommentare mit themenbezogenen Argumenten auffinden kann. Dies wird im Folgenden auch anhand zweier Beispiele erklärt.

Beispiele für Shitstorm

Am 28.12.2012 braute sich über der Fanpage von „RAN“ ein mittelschwerer Shitstorm zusammen. Viele Fans empfanden die zahlreichen Werbepausen schlicht als Frechheit und ließen ihrem Ärger auf Facebook freien Lauf. „Gestern Abend brachte Sat 1 einen der geilsten Werbeblocks, die ich je gesehen habe, der nur durch diesen nervigen Super Bowl unterbrochen wurde“, schrieb ein Kommentator. Die Mehrzahl der Fans nahm die Sache allerdings mit deutlich weniger Humor.
Mit 431 Kommentaren (Stand 09.07.16) ist auf der Facebook-Seite von RAN ein mindestens mittelschwerer Shitstorm auszumachen. Dies ist messbar durch die normalen Beitragszahlen, welche ungefähr bei 15 Kommentaren pro Post liegen.

fb

Durch schnelles Überfliegen der Kommentare kann man schon erkennen das beim RAN-Beispiel die negativen Kommentare stark überwiegen. Hier ist der Shitstorm klar festzustellen auch wenn einige Kommentare niveauvoller geschrieben sind als man es vermuten würde.

So schreibt ein User: „Viele Leute checken nicht, dass Sat.1 sich durch Werbung finanziert. ARD und ZDF kriegen ja GEZ-Gebühren. Natürlich war es Scheiße, dass so viel Werbung gespielt wurde, aber beschwert euch nicht, ihr habt es UMSONST geschaut.“

Diesen Kommentar könnte man durchaus noch als konstruktive Kritik verstehen, da er darauf hinweist, dass die Sender Werbung zeigen müssen um sich zu finanzieren. Zudem versucht er noch andere User zu beschwichtigen. Dennoch ist er als negativer Kommentar zu verbuchen, da er auch der Ansicht ist, dass zu viel Werbung gezeigt wurde.

Qualitativ auf einer ganz anderen Ebene ist der folgende Kommentar:
„Absoluter Mist….. Bei Sat.1 arbeiten nur Trottel und Idioten… DAs war der schlechteste TV super bowl aller aller zeiten und die, die noch kommen werden. Die NFL sollte Sat.1 verklagen….Absoluter Mist… Der FRauen sender tm3 hätte es sogar besser verpackt… nächste jahr, werde ich frühzeitig zum boykott aufrufen… Idioten von sat.1“

Dieser User gibt ein wunderbares Beispiel für einen Shitstorm-Kommentar, da er eindeutig seinen Frust und Ärger über den Sender ablädt und zudem noch das tut, was das Ziel vieler User bei einem Shitstorm ist: Er will den Betreffenden schlecht machen in der Öffentlichkeit, bzw. boykottieren. Zudem ist dieser Kommentar ein treffendes Beispiel, da zusätzlich Beleidigungen in den Kommentar einfließen. Der Shitstorm trägt bei diesem Kommentar, im Gegensatz zum vorherigen Beispiel, seinen Namen zurecht.

Zuletzt sei noch kurz vermerkt, dass RAN selbst mindestens zwei Mal ebenso mit kommentiert. Dabei handelt es sich um den Versuch der Beruhigung der Fans, aber auch der Zusammenfassung der Hauptkritikpunkte.

Echte Argumente? Beispiele für Argumentation

Argumentation nachzuweisen bzw. zu verdeutlichen ist ein nicht einfaches Unterfangen. Selbst in der Wissenschaft gibt es kein einheitliches Modell oder gar eine einheitliche Definition. „Größtenteils Einigkeit herrscht darüber, dass eine Argumentation wenigstens aus einem Claim (Behauptung) und dessen Begründung bestehen soll“ (Rothstein/Müller 2013: S. 3). Desweiteren ist Argumentieren immer in einen kommunikativen Kontext eingebunden (Monolog oder Dialog) und Argumente sind meist angreifbar, wodurch sie sich vom reinen Erklären unterscheiden (ebd.).
Für die Beispiele mit Argumentation haben wir uns für das Modell von Toulmin entschieden. Näheres dazu findet ihr auch im Blogbeitrag über die Satire in der Politik, in dem dieses genauer erklärt wird. Die Auswahl für das Modell erfolgte, ebenso wie die Beispiele, willkürlich und diente nur zum Zweck der Darstellung von Argumentation.

Genauso wie die Shitstorm-Beispiele bei RAN, zielen die Kommentare beim nächsten Beispiel auf Kritik an der Art der Häufigkeit von Werbepause ab. Erneut geht es um Sportübertragungen, genauer gesagt um die Formel 1 bei RTL. Interessanterweise handelt es sich bei den kommenden Beispielen um welche, die nicht auf der Fanpage „Formel 1 bei RTL“ stehen, sondern auf der von RTL selbst. Diese teilte am 12.06.16 zu Werbezwecken einen Post zum kurz darauf stattfindenden Grand Prix von Kanada. Insgesamt wurde 143 mal kommentiert, wobei auch hier RTL sich mehrfach selbst zum Thema äußerte.

fb1

Wie man am leicht versetzten Balken vielleicht erkennen kann, sind all diese Kommentare direkte Antworten. Und zwar auf die allererste Rückmeldung, die wenig positiv ausgefallen ist und zudem die meisten Likes (75) bekommen hat. Neben den überwiegt kritischen Beiträgen lassen sich, analog zum RAN-Beispiel, auch einige humoristische und sachlich formulierte Kommentare finden.
Das erste Beispiel soll der Kommentar von Maurice sein, der RTL direkt anspricht. Wenn man das Toulmin-Schema nun darauf anwenden will, dann geht dies wie folgt von statten:

These: RTL berichtet unseriös.
Argument: Egal was auf der Rennstrecke passiert, es wird alles für den deutschen Fahrer und gegen den Konkurrenten ausgelegt.
Stütze: Bei jeder Kleinigkeit wird ein Hamilton maßlos kritisiert und im Gegenzug der Herr Rosberg bei jeder Kleinigkeit heroisch gefeiert.
Schlussregel: Weil alles was auf der Rennstrecke passiert für den deutschen Fahrer und gegen den Konkurrenten ausgelegt wird, berichtet RTL unseriös.

Man kann also erkennen, dass das eher einfach Modell von Toulmin gut auf den Kommentar anwendbar ist. Damit kann man also den Kommentar als argumentativ, im Sinne des Schemas, bezeichnen. Trotzdem können zwei Dinge des Kommentars nicht abgebildet werden. Zum einen das Gegenbeispiel wie man es „richtig“ macht (in Bezug auf Sky und die BBC) und zum anderen das nicht gerechtfertigte Verhältnis von Werbung zu Rennminuten (19m vs. 45m).
Auch im folgenden Beispiel (Kommentar von Heiko) zeigt sich die Anwendbarkeit des Toulmin-Schemas.

fb2

These: Übermäßige Werbung ist nicht sinnvoll.
Argument: Bei noch 10 verbleibenden Runden und 8 Runden Werbung, sieht man nur noch die Zieleinfahrt.
Schlussfolgerung: Wenn von 10 verbleibenden Runden 8 durch Werbung unterbrochen werden, dann ist die Werbung nicht sinnvoll und man kann das Rennen auch gleich sein lassen.

Zugegebenermaßen ist die Anwendung bei diesem Beispiel etwas erzwungen. Zumal aus dem deutlich längeren Kommentar vieles nicht abgedeckt ist. Auch hier wird wieder ein Gegenbeispiel gegeben (früher wurden Rennen komplett gezeigt). Zudem wird weitere Kritik an der veränderten Ausstrahlung der Formel 1 (kürzere Berichterstattung und Streichen der Wiederholungen) aufgeführt. Desweiteren fehlen die etwas anders gelagerten Argumente rund um einen neuen Sender (RTL Plus als „Wiederholungssender“) und dem Vorschlag zur Quotenmessung der Werbung, um deren niedrige Relevanz zu zeigen.

Wir hoffen, dass man mit diesen Beispielen noch einmal gezeigt zu haben, wie Argumentation erfassbar gemacht werden können und die Schwierigkeit bei der Anwendung von theoretischen Modellen auf Praxisbeispielen.
Zudem sei festgehalten: Egal wie groß (quantitative Ebene) oder medial präsent ein Shitstorm ist, findet man innerhalb dessen auch immer wieder Kommentare mit argumentativer Struktur und somit auch „echten“ Argumenten. Ein Shitstorm schließt Argumentation also nicht aus, auch wenn Kommentare mit sprachlich negativ-konnotierten Wörtern und inhaltlicher Abweichung vom Thema die Überhand besitzen.

©Matthias Ohlinger und Daniel Kuntzer

Quellen:

Ebersbach, Anja/Glaser, Markus/Heigl, Richard (2011): Social Web. 2., vollig überarbeitete Auflage. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.

Marx, Konstanze/Weidacher, Georg (2014): Internetlinguistik. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Tübingen: Narr Verlag. S. 70.

Rothstein, Björn/Müller, Claudia (2013): Kernbegriffe der Sprachdidaktik Deutsch. Ein Handbuch. Baltmannsweiler: Schneider Verlag. S. 3-5.

Salzborn, Christian: http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2015/1110/ (zuletzt abgerufen am 01.07.2016)

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